Glasfasernetz steht: Denkendorf ist auf der Überholspur
- Rund 6.700 Haushalte und Unternehmen können Glasfasernetz nutzen
- Auch die Grammlich Industriemontage setzt auf Glasfaser
- Jetzt wechseln und Glasfaseranschluss buchen unter telekom.de/glasfaser
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Die Telekom hat im Eigenausbau für weit über 90 Prozent aller Haushalte und Betriebe in Denkendorf Glasfaserleitungen in die Erde gebracht. Auch die Festhalle erhält einen Glasfaseranschluss. Weitere 90 Adressen in den Gewerbegebieten Heerweg und Aicher Brühl sowie die Albert-Schweizer Schule hat die Telekom im geförderten Ausbau mit Glasfaser erschlossen. Innerhalb von vier Jahren hat das Unternehmen in Denkendorf über 27 km Glasfaser verlegt. Nahezu alle Bürger haben damit die Möglichkeit, einen hochmodernen Internetanschluss der Telekom zu nutzen.
„Wir danken der Gemeinde für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Deshalb feiern wir sehr gerne mit allen Beteiligten,“ sagt Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom. „Neben Denkendorf haben wir auch Lichtenwald zu über 90 Prozent mit Glasfaser erschlossen. Kontinuierlich setzen wir unseren Ausbau im Landkreis fort: In 15 Kommunen können schon mehr als die Hälfte aller Haushalte und Betriebe einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen.“
Der initiale Glasfaser-Ausbau für rund 6.700 Haushalte und Unternehmen in Denkendorf ist damit abgeschlossen. Viele Bürgerinnen und Bürger sind bereits ins moderne Glasfasernetz gewechselt und surfen mit bis zu 1.000 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) im Netz.
Landrat Marcel Musolf, der Vorsitzende des Zweckverbands Breitbandversorgung Landkreis Esslingen sagt: „Eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor – sowohl für Unternehmen als auch für private Haushalte. Wir freuen uns, dass der Glasfaserausbau im Landkreis Esslingen in hohem Tempo weitergeht.“
Ralf Barth, Bürgermeister von Denkendorf, ergänzt: „Für uns alle ist das ein Quantensprung. Hohes Tempo im Internet ist ein digitaler Standortvorteil, nicht nur für Gewerbetreibende. Glasfaser ist die Voraussetzung, um unser Angebot an digitalen Bürgerdiensten weiter auszubauen.“
Auch das ortsansässige Unternehmen Grammlich Industriemontage nutzt jetzt einen Glasfaseranschluss. Die Firma ist über die Region hinaus spezialisiert auf professionelle und oftmals individuelle Montage von Industrieanlagen, großen Maschinen sowie Kunstobjekten und verfügt dafür über einen hochspezialisierten Maschinenpark. Die beiden Firmengründer Silas und Benjamin Grammlich sind sich einig: „Wir wollen weiter wachsen und haben mit dem Glasfaseranschluss die Weichen dafür gestellt. Gerade für die kundenindividuellen Lösungen ist gute Planung das A und O. Dafür fließen große Datenmengen.“
Weitere Stimmen zum Glasfaserausbau in alphabetischer Reihenfolge:
- Matthias Gauger, Leiter Technik der Gigabit Region Stuttgart GmbH:
„Dank des umfangreichen eigenwirtschaftlichen Ausbaus durch unseren Vertragspartner Telekom ist Denkendorf jetzt nahezu vollständig versorgt. So machen wir in der Region große Fortschritte beim Glasfaserausbau und bleiben im Zeitplan. Eine moderne digitale Infrastruktur auf Glasfaserbasis ist ein zentraler Faktor für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft und Gesellschaft.“ - Martin Papendieck, stellv. Leiter des Regionalbüros Stuttgart der aconium GmbH:
„Glasfasernetze bilden die Grundlage für alle Lebensbereiche – von Wirtschaft und Bildung über Gesundheit, Forschung und Verwaltung bis hin zu Kultur, Mobilität und privater Kommunikation. In Denkendorf wird eindrucksvoll sichtbar, wie durch entschlossenes Handeln und gute Zusammenarbeit der Glasfaserausbau nachhaltig und zielstrebig voranschreitet.“ - Katharina Manthey, Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen:
„Schnelle und zuverlässige Internetverbindungen sind heute unerlässlich, um wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Teilhabe in allen Regionen Baden-Württembergs zu gewährleisten. Daher freut es mich, dass auch Denkendorf Teil der digitalen Zukunft des Landes sein wird.“
Darum lohnt sich der Umstieg auf Glasfaser
- Im Vergleich zu Kupferleitungen ermöglichen Glasfaserkabel deutlich höhere Übertragungsraten. Bedeutet: Über einen Glasfaseranschluss lassen sich rasend schnell riesige Datenmengen herauf- und herunterladen.
- Glasfaser ermöglicht die zuverlässigste und schnellste Verbindung im Vergleich zu anderen Übertragungswegen. Damit haben Kunden einen zukunftssicheren Anschluss für digitales Lernen und Arbeiten, Streaming und Gaming, alles gleichzeitig.
- Glasfaser ist weniger störanfällig und robuster gegenüber äußeren Einflüssen wie z.B. Wasser. Gerade für ältere Menschen mit einem Hausnotruf bietet eine Glasfaseranbindung mehr Schutz vor möglichen Störungen.
- Glasfaser ist gut fürs Klima, weil weniger Energie verbraucht wird als im bestehenden Kupfernetz.
- Ein Glasfaseranschluss steigert den Wert einer Immobilie. Wenn das Haus, die Wohnung oder das Geschäft verkauft oder vermietet werden soll, ist ein schneller und zuverlässiger Internetanschluss ein gutes Verkaufsargument. Glasfaser ist die beste Infrastruktur für die nächsten Jahrzehnte.
Fazit: Glasfaser ist zukunftssicher und die beste Technologie für die nächsten Jahrzehnte.

Telekom bleibt treibende Kraft beim Glasfaserausbau für die Gigabit Region Stuttgart
- Glasfaser für über 545.000 Haushalte und Unternehmen in der Region dank Dreiklang aus Eigenausbau, Kooperationen und gefördertem Ausbau
- Alexander Jenbar: „Glasfaseranbindungen essenziell für Umbau der Wirtschaft“
- Mobilfunk: Bevölkerungsabdeckung mit 5G auf über 97 Prozent gestiegen
Nicht nur die Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau haben sich seit der Unterzeichnung des Rahmenvertrages zwischen der Gigabit Region Stuttgart und der Telekom im Jahr 2019 stark verändert. Auch der Wettbewerbsdruck auf Unternehmen wächst, ihr Geschäft auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzustellen. Hochmoderne Glasfaseranbindungen schaffen die Grundlage dafür. Die Telekom bleibt mit ihrem Glasfaser-Ausbau in der Gigabit Region Stuttgart die treibende Kraft, die den Boden für diesen Wandel bereitet.
„Wir bringen Digitalisierung dorthin, wo sie gebraucht wird. Vom Klein-Unternehmer bis zum international tätigen Konzern. So schaffen wir Zukunftsperspektiven für Stadt und Land“, sagt Alexander Jenbar, seit Oktober neuer Technik-Chef bei der Telekom Deutschland. „Wir bauen mehr Glasfaseranschlüsse als alle Wettbewerber zusammen. Für über 545.000 Haushalte und Unternehmen können wir nun schon Glasfaseranschlüsse bereitstellen, das sind über drei Viertel aller schon möglichen Anschlüsse in der Region. Und mit unserem Portfolio für Geschäftskunden bieten wir über die Glasfaseranbindung hinaus alle Dienste und Anwendungen von IT-Sicherheit, Cloud-Lösungen bis hin zu Campus-Netzen, die es braucht, um Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.“
In 172 Gewerbegebieten in der Region Stuttgart können Unternehmen ihr Geschäft im Glasfasernetz der Telekom entwickeln.
Erfolgreicher Dreiklang im Ausbau
Der Dreiklang aus Eigenausbau, Kooperationen mit Stadtwerken und gefördertem Ausbau hat sich bewährt. In 128 der 179 Kommunen in den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr hat die Telekom bereits Glasfaser ausgebaut. In 26 Kommunen in können bereits über die Hälfte aller Haushalte und Betriebe einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen. In 18 Kommunen sogar bereits über 90 Prozent. Und in der Landeshauptstadt Stuttgart können mittlerweile vierzig Prozent aller Haushalte und Betriebe einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen. In Baden-Württemberg insgesamt haben rund 1,1 Millionen Haushalte Zugang zum Glasfaser-Angebot der Telekom. Die Kooperationen mit den Stadtwerken in der Region Stuttgart leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbau. Dank dieser Zusammenarbeit können bereits 70.500 Haushalte und Unternehmen Telekom-Glasfasertarife auf den Netzen der Stadtwerke buchen.
In Filderstadt, Sindelfingen, Weinstadt, Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg nutzen mittlerweile zahlreiche Bürgerinnen und Bürger Glasfaseranschlüsse, die im Rahmen der Kooperationen mit den Stadtwerken entstanden sind. In Ludwigsburg ist der Glasfaserausbau weitestgehend abgeschlossen. In Asperg haben die Stadtwerke Ludwigsburg im Juni mit dem Glasfaserausbau begonnen. In Nürtingen haben die Stadtwerke Nürtingen und die Telekom beschlossen, ihre Kooperation auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten und dazu eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.
Zusätzlich zu ihrem Eigenausbau hat die Telekom den Zuschlag für Ausschreibungen zum geförderten Ausbau erhalten. So erhält zum Beispiel auch der international bekannte Flugplatz Hahnweide in Kirchheim einen Glasfaseranschluss. Für das Jahr 2025 sind noch nicht alle Vergabeverfahren abgeschlossen.
Neue Ausbaugebiete für 2026 beschlossen
In Abstimmung mit der Gigabit Region Stuttgart und den Zweckverbänden wird die Telekom im kommenden Jahr allein im Eigenausbau in 52 Ausbaugebieten aktiv sein. Hinzu kommen Ausbaumaßnahmen im geförderten Ausbau sowie der weitere Glasfaserausbau der Kooperationspartner. Der Anteil der Kommunen mit nahezu vollständiger Glasfaserabdeckung wird weiter steigen.
Alexander Jenbar betont: „Wir haben bereits sehr viel erreicht und machen weiter. Neben der Verlegung in weiteren Ausbaugebieten, legen wir jetzt den Fokus verstärkt auf die Auslastung unseres Glasfasernetzes. Eine wichtige Rolle spielt hier die vollständige Erschließung von Mehrfamilienhausäuern.“
Hans-Jürgen Bahde sagt: „Eine Marktkonsolidierung und Herausforderungen bei der Finanzierung führen zu einer Neubewertung und teilweise Re-Priorisierung von Ausbauprojekten durch die ausbauenden Unternehmen und haben im Glasfasermarkt einiges durcheinandergewirbelt. Die Telekom hat sich über Jahre hinweg als verlässlicher Partner erwiesen. Klare Absprachen zur Verlegung in Mindertiefe sowie der Erteilung von Baugenehmigungen machen die für den Ausbau notwendigen Abstimmungsprozesse effizienter und schneller.“
Mobilfunkausbau fortgesetzt
In der Region Stuttgart ist die Bevölkerungsabdeckung mit dem modernen Standard 5G auf über 97 Prozent gestiegen. Dafür nutzt die Telekom derzeit 1.029 Mobilfunkstandorte. Für die kommenden Jahre sieht das Unternehmen Bedarf, an 184 Standorten neue Antennen zu installieren, um die Qualität des Mobilfunknetzes zu sichern und das Netz bedarfsgerecht auszubauen. Immer wieder entfallen Standorte, weil Mietverträge nicht verlängert werden oder Gebäude abgerissen oder anderweitig genutzt werden. Für diese Standorte müssen Ersatzstandorte gefunden werden. Zusätzliche Standorte werden dort benötigt, wo die bestehenden Anlagen so stark ausgelastet sind, dass weitere Standorte benötigt werden, um alle Daten schnell und zuverlässig zu übermitteln.
Kooperation von Deutscher Telekom und der Gigabit Region Stuttgart
Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. An dem Ausbauprogramm beteiligen sich derzeit 178 Kommunen inklusive der Stadt Stuttgart sowie den fünf benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. Bis 2030 sollen 90 Prozent aller Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben.
Die Rahmenvereinbarung mit der Telekom sieht zudem vor, ein leistungsstarkes 5G-Netz zügig aufzubauen. In deren Mobilfunknetz können aktuell über 97 Prozent aller Haushalte 5G nutzen und über 99 Prozent der Bevölkerung 4G/LTE. In dem Ballungsraum leben rund 2,8 Millionen Menschen.
Kommunaler Glasfaserausbau in Unterensingen: Nächster Teilabschnitt gestartet
Mit großem Einsatz verfolgt die Gemeinde Unterensingen weiterhin das Ziel, ein flächendeckendes Glasfasernetz für ihre Bürger*innen aufzubauen. Von gigabitschnellem Internet sollen dabei künftig auch Randlagen und abgelegenere Gehöfte profitieren. Ergänzend zum aktuell bereits laufenden Glasfaserausbau der NetCom BW, der große Teile Unterensingens umfasst, wurde daher zuletzt ein kommunales Förderprojekt zur Anbindung unterversorgter, schwer erschließbarer Gebäude ins Leben gerufen.
Nachdem die Vorbereitungen und Planungen hierfür mittlerweile abgeschlossen wurden, startete das Vorhaben am Freitag, den 12.12.2025, mit dem offiziellen Spatenstich in die Umsetzung. In den kommenden Monaten sollen nun neun weitere Adressen im Gemeindegebiet mit modernen Glasfaserhausanschlüssen ausgerüstet werden. Dafür werden auf einer Strecke von etwa 4,3 Kilometern rund 4,4 Kilometer Leerrohre und beinahe 23 Kilometer Leitungen unter die Erde gebracht.
Mit der Realisierung der Anschlüsse betraute die Gemeinde Unterensingen einmal mehr die NetCom BW. Die EnBW-Tochter wiederum setzt bei Ausführung der notwendigen Tiefbaumaßnahmen auf die Expertise der Netze BW Sparte Dienstleistungen. Gemeinsam möchte man nun an einer möglichst schnellen und zuverlässigen Fertigstellung des Projekts arbeiten. Bürger*innen, die vom Ausbau profitieren, sollen so schon bald mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s im Internet surfen können.
Die Freude über den nächsten Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Breitbandversorgung in der Gemeinde war auch den beim Spatenstich anwesenden Gästen anzumerken. Dazu zählten neben Unterensingens Bürgermeister Sieghart Friz auch der Digitalisierungs- und IT-Beauftragte der Gemeinde Giovanni Capozio, Martin Boos (NetCom BW), Michael Hill (Netze BW), Katharina Manthey (Innenministerium Baden-Württemberg), Chrysiida Angelopoulou (Gigabit Region Stuttgart) sowie Ivana Zumbiel und Lukas Theivagt (Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen).
„Mit jedem weiteren Bauabschnitt kommen wir unserem Ziel eines flächendeckenden Glasfasernetzes ein Stück näher. Besonders freut es mich, dass wir mit diesem Projekt nun auch jene Häuser und Höfe anschließen werden, die bisher noch nicht vom Ausbau profitiert haben. So sorgen wir dafür, dass wirklich alle Unterensinger Zugang zu einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur erhalten“, erklärte Bürgermeister Sieghart Friz in seinem Grußwort.
Auch Ivana Zumbiel vom Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen bewertete den Baustart positiv: „Der Zweckverband begleitet die Kommunen im Landkreis seit vielen Jahren auf ihrem Weg in die digitale Zukunft. Das Projekt in Unterensingen zeigt erneut, wie wichtig kommunales Engagement für die flächendeckende Versorgung ist. Gemeinsam mit starken Partnern schaffen wir es, auch komplexe und wirtschaftlich schwierige Ausbauvorhaben Realität werden zu lassen.“
„Als Gigabit Region Stuttgart unterstützen wir Kommunen gezielt dabei, leistungsfähige Netze in allen Bereichen zu ermöglichen. Dabei hat sich gezeigt, dass es auch in einem leistungsstarken Wirtschaftsraum Ausbaugebiete gibt, die ohne Förderung nicht erschlossen werden können. Gerade Projekte wie dieses, die abgelegene Standorte einbeziehen, zeigen, wie breit der Nutzen des Glasfaserausbaus gefasst werden muss: Er stärkt Wirtschaft, Bildung und Lebensqualität zugleich und macht unsere Region digital noch stärker für die Zukunft“, sagt Chrysiida Angelopoulou.
„Mit dem heutigen Spatenstich wird deutlich, dass Breitbandausbau nicht nur in den Zentren, sondern überall gelingen muss. Unterensingen geht hier beispielhaft voran: Die Gemeinde schafft moderne Infrastruktur auch dort, wo der Markt allein keine Lösungen anbietet. Das Land ist gern Partner und Förderer auf diesem Weg in eine digitale Zukunft“, sagte Katharina Manthey vom Innenministerium Baden-Württemberg.
Mit dem Start des Förderprojekts setzt die Gemeinde Unterensingen ihren eingeschlagenen konsequent weiter fort. Insgesamt fließen dabei noch einmal mehr als 500.000 Euro in den Breitbandausbau. Selbst tragen muss die Kommune dabei allerdings nur einen kleinen Teil. Der überwiegende Teil der Investitionen wird durch Bund und Land sowie die NetCom BW getragen.
NetCom BW GmbH
Die NetCom BW GmbH mit Sitz in Ellwangen wurde 2014 gegründet und ist eine Konzerngesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Mit ihren innovativen Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern Datenkommunikation, Standortvernetzung, Telefonie und Services ist die NetCom BW eine anerkannte Größe im heimischen Telekommunikations- und IT-Markt. Zu den Kunden der NetCom BW zählen Privathaushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe sowie kommunale Einrichtungen. Mit dem unternehmenseigenen Daten- und Sprachnetz per Lichtwellenleiter von rund 28.000 Kilometern verfügt die NetCom BW über eines der größten und modernsten Glasfasernetze in Baden-Württemberg.
Geförderter Glasfaserausbau im Landkreis Esslingen: Zweiter Zuwendungsvertrag unterzeichnet
- Telekom erhält Zuschlag für Glasfaserausbau in sieben Kommunen
- Acht Förderprojekte für „Weiße Flecken“ und Gewerbegebiete
- Gesamtfördervolumen in Höhe von über 6.5 Millionen Euro
Im Landkreis Esslingen haben sieben Kommunen und Vertreter der Telekom die Zuwendungsverträge für den geförderten Glasfaserausbau mit insgesamt acht Förderprojekten unterzeichnet. Die Telekom hatte sich bei der Ausschreibung um den geförderten Ausbau mit ihrem Ausbaukonzept durchgesetzt. Damit ist das Unternehmen nun offiziell beauftragt, bisher mit schnellem Internet unterversorgte Objekte im Rahmen des „Weiße-Flecken-Förderprogramms“ anzuschließen. Die Verträge umfassen, sechs Infrastrukturprojekte, zwei Gewerbegebiete und unterversorgte Haushalte an insgesamt 330 Adressen.
Landrat Marcel Musolf, Vorsitzender des Zweckverbands Breitbandversorgung Landkreis Esslingen betont: „Mit der Deutschen Telekom haben wir einen kompetenten und zuverlässigen Partner für den Glasfaserausbau an unserer Seite. Damit kommen wir der digitalen Zukunft und unseren Ausbauzielen im Landkreis Esslingen wieder einen Schritt näher.“
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gigabit Region Stuttgart beteiligt sich die Telekom zusätzlich zu ihrem Eigenausbau auch an den Ausschreibungen für den geförderten Ausbau.
„Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen, im Landkreis Esslingen weitere Gebiete mit Glasfaser zu versorgen“, sagt Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom. „Davon profitieren Gebiete, die wir im Eigenausbau nicht wirtschaftlich erschließen könnten. Die Möglichkeit des geförderten Ausbaus bedeutet für die Kommunen, dass sie großflächig von der Qualität unserer Netze profitieren und „Flickenteppiche“ mit unterschiedlicher Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger vermieden werden.“
Wichtiger Schritt für den gesamten Landkreis
Die Gesamtfinanzierung der Projekte beläuft sich auf über 6,5 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Digitalisierung ebenso wie das Land Baden-Württemberg fördern diese Ausbauvorhaben im Rahmen ihrer Bundes- und Landesförderprogramme.
„Mittlerweile sind durch den großflächigen Glasfaserausbau der Telekom im Landkreis in den allermeisten Kommunen die Abstimmungswege etabliert, das kommt dem weiteren Ausbau zugute“, so Landrat Musolf.
Die Vereinbarung zwischen der Gigabit Region Stuttgart und der Telekom sieht vor, dass sich die Telekom auf Förderprojekte in der Region bewirbt.
„Förderprojekte sind eine unverzichtbare Ergänzung zum eigenwirtschaftlichen Ausbau, um die regionale Flächendeckung zu erhalten. Es werden immer Gebiete übrigbleiben, die nicht wirtschaftlich ausbaubar sind. Der Kooperationsvertrag der Region mit der Telekom ermöglicht auf optimale Weise die Verknüpfung der beiden Ausbauarten“, sagt der Breitbandbeauftragte der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) Hans-Jürgen Bahde.
Diese Kommunen profitieren von der zweiten Landkreisförderung
- „Weiße Flecken“/ bislang unterversorgte Haushalte: Bempflingen/ Ortsteil Kleinbettlingen, Baltmannsweiler, Lichtenwald, Wendlingen, Neidlingen, Wernau
- Gewerbegebiete: Baltmannsweiler, Köngen
Kooperation von Deutscher Telekom und der Gigabit Region Stuttgart
Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. Bis 2030 sollen 90 Prozent aller Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben. Über 99 Prozent der Bevölkerung in der Region können Mobilfunk über 4G/LTE nutzen. Für über 95 Prozent der Haushalte in der Metropolregion bietet die Telekom bereits 5G.
Am Gigabitprogramm beteiligen sich derzeit 178 Kommunen mit der Landeshauptstadt Stuttgart sowie den fünf benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. In dem Ballungsraum leben rund 2,8 Millionen Menschen. Etwa 140.000 Unternehmen sind dort angesiedelt.
Die Bagger rollen: OXG startet den Glasfaserausbau für knapp 22.500 Haushalte in Esslingen
- Es geht los: Der OXG-Glasfaserausbau in Esslingen ist gestartet.
- Anlässlich des Baustarts begrüßte Simon Meinhard, Senior Key Account Manager Kommunen von OXG, Bürgermeister Hans-Georg Sigel, Markus Grupp, Geschäftsführer des Zweckverbands Breitbandversorgung Landkreis Esslingen, und Hans-Jürgen Bahde, Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart, an der Baustelle.
- Kostenlos: Anwohner*innen können noch während der Bauphase ihre Zustimmung für den OXG-Glasfaseranschluss geben.
- Flexibel: OXG setzt auf ein offenes Glasfasernetz. Anwohner*innen profitieren von großer Anbieterfreiheit.
Ob Videokonferenzen im Homeoffice, interaktiver Online-Unterricht, Gaming in eindrucksvollen 3D-Welten oder Streaming in gestochen scharfer 4K-Qualität:
Die digitale Vernetzung ist aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Herkömmliche Telekommunikationsnetze stoßen mit der rasant wachsenden Datennutzung zunehmend an ihre Grenzen. Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden, ist Glasfaser die Schlüsseltechnologie der Zukunft – sie ist die Basis für ein leistungsfähiges digitales Leben und Arbeiten.
In Esslingen ist der Startschuss für den Ausbau der zukunftssicheren Glasfaserinfrastruktur nun gefallen:
OXG startet ab sofort mit dem Breitbandausbau für knapp 22.500 Haushalte. Durch das Bauvorhaben entsteht eine neue Telekommunikationsinfrastruktur vor Ort – ohne dass Anwohner*innen sofort auf Glasfaser umsteigen müssen. Bestehende Telekommunikationsanschlüsse bleiben erhalten und können weiterhin genutzt werden.
„Der Ausbau des Glasfasernetzes ist ein entscheidender Schritt für die Zukunftsfähigkeit Esslingens. Schnelle und stabile Internetverbindungen sind heute ein wesentlicher Standortfaktor – für Familien, für Unternehmen und für uns als Verwaltung selbst. Ich freue mich, dass OXG nun in einigen Stadtteilen den Ausbau vorantreibt“, sagt Hans-Georg Sigel, Bürgermeister für Stadtentwicklung, Infrastruktur, Bauen und Umwelt.
„Mit dem Start der Bauarbeiten in Oberesslingen setzen wir einen wichtigen Meilenstein für die digitale Zukunft der Stadt Esslingen,“ sagt Markus Grupp, Geschäftsführer des Zweckverbands Breitbandversorgung Landkreis Esslingen. „Gerade in großen Städten liegt enormes Anschlusspotenzial, das für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen gleichermaßen entscheidend ist. Wir freuen uns, dass die OXG mit ihrem Engagement dazu beiträgt, die Siedlungsflächen im Landkreis Esslingen mit Glasfaser zu erschließen. Eine leistungsfähige Infrastruktur ist die Basis für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Lebensqualität in unserer Region.“
„Wir begrüßen die aktuellen Ausbaupläne der OXG in Esslingen und freuen uns über den Baustart. Im Interesse der Ausbaugeschwindigkeit und für eine möglichst geringe Belastung der Anwohner durch die Bauarbeiten hoffen wir auf eine rasche und möglichst reibungslose Umsetzung“, sagt der Breitbandbeauftragte der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) Hans-Jürgen Bahde.
Simon Meinhard, Senior Key Account Manager Kommunen von OXG: „In Esslingen geben wir Vollgas: Wir bauen ein zukunftssicheres Glasfasernetz, das die Stadt und knapp 22.500 Haushalte über Jahrzehnte digital absichern wird. Wer noch unentschlossen ist, sollte die Chance jetzt nutzen! Während der Bauphase bieten wir einen kostenlosen und unverbindlichen Anschluss an unser offenes Glasfasernetz. Damit entscheiden die Anwohner*innen selbst, wann sie welchen der regional verfügbaren Internetanbieter für ihren Internetzugang nutzen möchten.“
Alle Vorteile auf einen Blick
OXG baut in Esslingen ein FTTH-Netz. FTTH steht für „Fiber To The Home” und bezeichnet das moderne Anschlussverfahren, bei dem die Glasfaserleitung nicht mehr nur bis zum Netzverteiler oder bis in den Keller gelegt wird, sondern bis in die heimischen vier Wände. Im Gegensatz zu herkömmlichen Internetverbindungen wie DSL und VDSL wird beim FTTH-Ausbau gänzlich auf das klassische Kupferkabel verzichtet. Die neue Glasfasertechnologie ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s und mehr.
Zudem profitieren Eigentümer*innen von einer potenziellen Wertsteigerung, da eine moderne Glasfaseranbindung die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Immobilie erheblich steigert. In Zeiten wachsender digitaler Anforderungen kann ein Glasfaseranschluss somit ein entscheidender Vorteil bei der Vermietung oder dem Verkauf sein.
Der Weg zum kostenlosen Glasfaseranschluss
Der Ausbau in Esslingen erfolgt unabhängig vom Erreichen einer Vorvermarktungsquote. Der Infrastrukturausbau erfolgt in mehreren Schritten und beginnt mit dem Bau des Verteilnetzes. Das neue Verteilnetz, das auf öffentlichem Grund im Geh- und Radwegbereich verlegt wird, hat eine Gesamtlänge von mehr als 90 Kilometern. Danach wird das Glasfaserkabel unterirdisch von der Grundstücksgrenze bis ins Haus und dort bis in jede Wohneinheit geführt. Abschließend wird die Immobilie an das Netz angeschlossen.
OXG steht für „Open Access Glasfaser“. Dank diesem Ansatz können Bewohner*innen in den Ausbaugebieten frei entscheiden, welchen der über das OXG-Glasfasernetz regional verfügbaren Anbieter sie für ihren Internetzugang nutzen wollen. Neben Vodafone vermarkten ab 2026 z. B. auch 1&1 oder Bahnhof Nätverk Endkundenprodukte über das OXG-Glasfasernetz. Weitere Kooperationen folgen.
Voraussetzung für den Glasfaseranschluss ist nur die Zustimmung der Eigentümer*innen. Mit der Zustimmung besteht die Möglichkeit, auch zu einem späteren Zeitpunkt problemlos auf Glasfaserinternet umzusteigen. Bestehende DSL- und Kabelverträge können also weiterhin genutzt werden.
Gut informiert
Ein besonderer Vorteil des OXG-Glasfaseranschlusses: Sowohl für Eigentümer*innen als auch für Bewohner*innen ist der FTTH-Anschluss kostenlos. Interessierte, die sich noch nicht für einen Glasfaseranschluss entschieden haben, können sich während der Bauphase ohne großen Aufwand anschließen lassen. Unter www.oxg.de/zustimmen kann die Verfügbarkeit geprüft und die Zustimmung zum Ausbau digital und papierlos erteilt werden.
Weitere Informationen rund um den Ausbau in Esslingen erhalten Sie auf der Website www.oxg.de/esslingen.
Über OXG Glasfaser GmbH
Die OXG Glasfaser GmbH ist ein Joint Venture, das im März 2023 von Vodafone und Altice gegründet wurde. Beide Konzerne halten jeweils 50 Prozent der Anteile. Seither zählt OXG zu den führenden Akteuren im deutschen Glasfasermarkt. Ziel ist es, in den kommenden Jahren bis zu 7 Millionen Glasfaseranschlüsse in Deutschland eigenwirtschaftlich auszubauen – kostenlos für Eigentümer*innen und ohne Nachfragebündelung. OXG investiert bis zu sieben Milliarden Euro für eine zukunftssichere und nachhaltige Infrastruktur, denn Glasfaser ermöglicht nicht nur hohe Übertragungsraten, sondern ist auch energieeffizienter und verursacht weniger CO₂-Emissionen als herkömmliche Technologien.
Das von OXG bereitgestellte Netz folgt dem Open-Access-Prinzip und bietet damit maximale Flexibilität bei der Wahl des Anbieters. Schon heute setzen Vodafone, 1&1, Bahnhof Nätverk und die Thüringer Netkom auf diese Infrastruktur und stellen zukünftig mit vielfältigen Glasfasertarifen die digitale Versorgung von Privatpersonen und Unternehmen sicher. Weitere Kooperationen werden folgen. Mit diesem zukunftsweisenden Geschäftsmodell treibt OXG den flächendeckenden Glasfaserausbau in Deutschland entscheidend voran.
Der Zweckverband ist auf einem sehr guten Weg – auch wenn einzelne Herausforderungen den Zeitplan beeinflussen
Der Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen hat bei der Verbandsversammlung eine positive Zwischenbilanz seiner Arbeit gezogen. Der Glasfaserausbau im Verbandsgebiet schreitet voran. Zahlreiche Gemeinden profitieren bereits von den ersten Anschlüssen und in einigen Gebieten liegt die Glasfaserabdeckung bereits bei rund 90 Prozent. „Mit dem Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in unserem Landkreis schaffen wir die Grundlage für eine zukunftsfähige Region, in der Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und Privatpersonen von modernster digitaler Infrastruktur profitieren“, sagt Landrat Marcel Musolf als Vorsitzender des Zweckverbands Breitbandversorgung Landkreis Esslingen.
Trotz dieser positiven Entwicklung gab es in den vergangenen Monaten auch Hürden zu überwinden. Komplexe Genehmigungsverfahren, Material- und Bauengpässe sowie die Koordination verschiedener Partner verlangten allen Beteiligten viel Einsatz ab. „Gerade diese Herausforderungen zeigen, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen, dem Zweckverband und ausführenden Unternehmen ist“, sagte Musolf.
Verzögerte Baustarts und Unklarheiten zum Ausbauhorizont in einzelnen Kommunen haben das Bild stellenweise getrübt. Dennoch lassen sich zahlreiche Fortschritte vermelden: Bis Ende dieses Jahres erreichen sechs Kommunen einen Versorgungsgrad von mehr als 90 Prozent. Die Glasfaserabdeckung im gesamten Landkreis steigt zum Jahresende auf rund 41,3 Prozent aller Haushalte – ein enormer Sprung im Vergleich zu 2019, als der Zweckverband bei einem Versorgungsgrad von lediglich einem Prozent gestartet war.
Größter Partner im eigenwirtschaftlichen Ausbau bleibt die Deutsche Telekom. In rund der Hälfte der Kommunen im Landkreis finden Bauprojekte oder Planungen statt. Die Telekom erfüllt ihre Ausbauziele und liegt im Zeitplan. Die Projektleitung der Telekom stellte die aktuellen Ausbauerfolge sowie die Planung für 2026 vor. In enger Kooperation mit der Telekom treiben auch die Stadtwerke Filderstadt, Nürtingen und Leinfelden-Echterdingen den Glasfaserausbau voran.
Zusätzlich gibt es 2025 Aktivitäten und Interessensbekundungen weiterer Telekommunikationsunternehmen: Deutsche Glasfaser hat den Ausbau in mehreren Kommunen zuverlässig vorangebracht und abgeschlossen. Aufgrund einer strategischen Neuausrichtung und Investorensuche verzögern sich jedoch weitere Projekte.
Die EnBW-Tochter NetCom BW hat ihren eigenwirtschaftlichen Ausbau fortgesetzt und Haushalte in nennenswertem Umfang erschlossen. Parallel laufen weitere Vorvermarktungsaktivitäten im Landkreis. GVG-Glasfaser nahm den Ausbau nach Verzögerungen durch den Wegfall von Bauunternehmen wieder auf. Neu im Landkreis ist die OXG, eine Vodafone-Tochter, die sich auf den Ausbau in der Wohnungswirtschaft konzentriert und einen beachtlichen Teil in der Stadt Esslingen erschließen möchte.
Neben diesen Unternehmen finden fortlaufend Gespräche mit weiteren Marktteilnehmern statt, um die Versorgungslage im Landkreis bestmöglich zu verbessern. Über neue Kooperationen wird regelmäßig durch gemeinsame Pressemitteilungen der Kommunen, Telekommunikationsunternehmen, der Gigabit Region Stuttgart und des Zweckverbands informiert.
Vor der Verbandsversammlung fand die Vertragsunterzeichnung der Zuwendungsverträge aus der zweiten Ausschreibung mit der Deutschen Telekom statt. Dabei wurden acht neue Förderprojekte in sieben Landkreiskommunen auf den Weg gebracht.
Die Gesamtfinanzierung der Projekte beläuft sich auf rund 6,5 Millionen Euro und betrifft etwa 330 Haushalte. Gefördert werden die Vorhaben mit 50 Prozent durch das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung im Rahmen des Bundesförderprogramms Breitband sowie 40 Prozent durch das Land Baden-Württemberg (Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen). Die restlichen zehn Prozent tragen die Kommunen.
Die Bauarbeiten für diese Förderprojekte starten ab 2026 und werden fortlaufend umgesetzt. Damit setzt der Zweckverband ein klares Signal für den flächendeckenden Glasfaserausbau – auch in Bereichen, die eigenwirtschaftlich nicht erschlossen werden können.
Weiter im geförderten Ausbau kann der Landkreis mittlerweile auf 19 gestartete und bereits teilweise auch abgeschlossene Förderprojekte zurückblicken.
Weitere Projekte – vor allem im Lückenschlussprogramm – wurden ausgeschrieben und veröffentlicht. Für 2026 plant der Zweckverband zusätzliche Förderprojekte. Dennoch gibt es immer wieder Vorhaben, die selbst mit Förderung nicht wirtschaftlich sind und daher kein Angebot erhalten oder bereits im Branchendialog abgesagt werden. Die Vergabe von Fördermitteln bleibt ein langwieriger und komplexer Prozess, der viele Ressourcen bindet. Trotzdem leistet der geförderte Ausbau einen wichtigen Beitrag zum flächendeckenden Glasfaseranschluss.
Neben dem Glasfaserausbau spielt auch die Mobilfunkversorgung eine zentrale Rolle für die digitale Infrastruktur im Landkreis Esslingen. Die Versorgung ist aktuell sehr gut und liegt bei über 95 Prozent. Dennoch zwingt der kontinuierliche Anstieg des mobilen Datenverkehrs – allein im Jahr 2024 um bis zu 30 Prozent – die Mobilfunkanbieter zu einer fortlaufenden Netzverdichtung.
Um die Kommunen bestmöglich einzubinden und Transparenz zu schaffen, fand im Spätsommer ein umfassender Mobilfunkdialog für die Landkreiskommunen statt. Die Veranstaltung bot vielfältige Informationsmöglichkeiten und beleuchtete das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Integration des Mobilfunkausbaus in die Gesamtstrategie bleibt ein wichtiger Schritt, um die digitale Leistungsfähigkeit des Landkreises nachhaltig zu sichern.
Für das kommende Jahr plant der Zweckverband, den Ausbau weiter zu beschleunigen und zusätzliche Fördermittel zu nutzen. Ziel bleibt es, bis 2030 eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur im gesamten Verbandsgebiet bereitzustellen – ein entscheidender Schritt für die digitale Zukunft des Landkreises Esslingen.
Telekom bleibt treibende Kraft beim Glasfaserausbau im Landkreis Esslingen
- Glasfaser für knapp 92.000 Haushalte und Unternehmen im Landkreis Esslingen dank Dreiklang aus Eigenausbau, Kooperationen und gefördertem Ausbau
- Alexander Jenbar: „Glasfaseranbindungen essenziell für Umbau der Wirtschaft“
- Mobilfunk: Bevölkerungsabdeckung mit 5G im Landkreis Esslingen auf über 98 Prozent gestiegen
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Nicht nur die Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau haben sich seit der Unterzeichnung des Rahmenvertrags zwischen der Gigabit Region Stuttgart und der Telekom im Jahr 2019 stark verändert. Auch der Wettbewerbsdruck auf Unternehmen wächst, ihr Geschäft auf die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzustellen. Hochmoderne Glasfaseranbindungen schaffen die Grundlage dafür. Die Telekom bleibt mit ihrem Glasfaser-Ausbau in der Region Stuttgart die treibende Kraft, die den Boden für diesen Wandel bereitet.
„Wir bringen Digitalisierung dorthin, wo sie gebraucht wird. Vom Klein-Unternehmer bis zum international tätigen Konzern. So schaffen wir Zukunftsperspektiven für Stadt und Land“, sagt Alexander Jenbar, seit Oktober neuer Technik-Chef bei der Telekom Deutschland. „Wir bauen mehr Glasfaseranschlüsse als alle Wettbewerber zusammen. Für knapp 92.000 Haushalte und Unternehmen im Landkreis Esslingen können wir nun schon Glasfaseranschlüsse bereitstellen, das sind über 90 Prozent aller schon möglichen Anschlüsse im Landkreis. Und mit unserem Portfolio für Geschäftskunden bieten wir über die Glasfaseranbindung hinaus alle Dienste und Anwendungen von IT-Sicherheit, Cloud-Lösungen bis hin zu Campus-Netzen, die es braucht, um Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.“
In 42 Gewerbegebieten im Landkreis Esslingen können Unternehmen ihr Geschäft im Glasfasernetz der Telekom entwickeln.
Erfolgreicher Dreiklang im Ausbau
Der Dreiklang aus Eigenausbau, Kooperationen mit Stadtwerken und gefördertem Ausbau hat sich bewährt. In 32 der 44 Kommunen im Landkreis Esslingen hat die Telekom bereits im Eigenausbau und im geförderten Ausbau Glasfaser für über 79.000 Haushalte und Gewerbe ausgebaut. In 15 Kommunen kann bereits über die Hälfte aller Haushalte und Betriebe einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen.
„Der Glasfaserausbau ist ein entscheidender Standortfaktor für unseren Landkreis. Mit der hohen Ausbauquote schaffen wir die Grundlage für wirtschaftliche Stärke der Unternehmen und tragen zur Lebensqualität unserer Einwohnerinnen und Einwohner bei. Die enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen, der Gigabit Region Stuttgart und der Telekom zeigt, wie wir gemeinsam die digitale Zukunft gestalten. Besonders wichtig sind die Synergien aus eigenwirtschaftlichem Ausbau und geförderten Projekten: Nur durch diese Kombination können wir eine flächendeckende Versorgung effizient und schnell erreichen“, sagt Landrat Marcel Musolf.
Die Kooperationen mit den Stadtwerken Filderstadt und Nürtingen leisten einen wichtigen Beitrag zum Ausbau. Dank der Zusammenarbeit können bereits 12.900 Haushalte und Unternehmen Telekom-Glasfasertarife buchen. Zahlreiche Kundinnen und Kunden surfen bereits mit Lichtgeschwindigkeit. In Nürtingen haben die Stadtwerke Nürtingen und die Telekom beschlossen, ihre Kooperation auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten und dazu eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.
Zusätzlich zu ihrem Eigenausbau hat die Telekom den Zuschlag für die Ausschreibungen zum geförderten Ausbau erhalten an denen sie sich beteiligt hatte. So erhält zum Beispiel auch der international bekannte Flugplatz Hahnweide in Kirchheim unter Teck einen Glasfaseranschluss. Für das Jahr 2025 sind die Vergabeverfahren noch nicht abgeschlossen.
Neue Ausbaugebiete für 2026 beschlossen
In Abstimmung mit der Gigabit Region Stuttgart und dem Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen wird die Telekom im kommenden Jahr allein im Eigenausbau in 9 Ausbaugebieten aktiv sein: in Esslingen, Bissingen an der Teck, Kirchheim unter Teck, Frickenhausen, Köngen, Leinfelden-Echterdingen, Neckartenzlingen, Plochingen, Wendlingen. Der Anteil der Kommunen mit nahezu vollständiger Glasfaserabdeckung wird weiter steigen. Hinzu kommen Ausbaumaßnahmen im geförderten Ausbau sowie der weitere Glasfaserausbau der Kooperationspartner.
Alexander Jenbar betont: „Wir haben bereits sehr viel erreicht und machen weiter. Neben der Verlegung in weiteren Ausbaugebieten, legen wir jetzt den Fokus verstärkt auf die Auslastung unseres Glasfasernetzes. Eine wichtige Rolle spielt hier die vollständige Erschließung von Mehrfamilienhausäuern.“
Hans-Jürgen Bahde, Breitbandbeauftragter der Region und Geschäftsführer der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) Hans-Jürgen Bahde, sagt: „Konsolidierungen und aktualisierte Wirtschaftlichkeitsrechnungen durch die ausbauenden Unternehmen haben im Glasfasermarkt einiges durcheinandergewirbelt. Die Telekom hat sich über Jahre hinweg als verlässlicher Partner erwiesen. Klare Absprachen zur Verlegung in Mindertiefe sowie der Erteilung von Baugenehmigungen machen die für den Ausbau notwendigen Abstimmungsprozesse effizienter und schneller. “
Mobilfunkausbau mit spürbaren Fortschritten
Im Landkreis Esslingen ist die Bevölkerungsabdeckung mit dem modernen Standard 5G auf über 98 Prozent gestiegen. Dafür nutzt die Telekom derzeit 191 Mobilfunkstandorte. Standortneubauten erfolgten unter anderem in Esslingen und Filderstadt. Bestandsstandorte wurden kapazitiv erweitert, darunter beispielsweise in Wolfschlugen, Kirchheim unter Teck und Wendlingen.
Für die kommenden Jahre sieht das Unternehmen Bedarf, an 45 Standorten im Landkreis neue Antennen zu installieren, um die Qualität des Mobilfunknetzes zu sichern und das Netz bedarfsgerecht auszubauen. Immer wieder entfallen Standorte, weil Mietverträge nicht verlängert werden oder Gebäude abgerissen oder anderweitig genutzt werden. Für diese Standorte müssen Ersatzstandorte gefunden werden. Zusätzliche Standorte werden dort benötigt, wo die bestehenden Anlagen so stark ausgelastet sind, dass nicht mehr alle Daten reibungslos übermittelt werden können. Bei der Umsetzung ist die Telekom auf die Unterstützung durch Kommunen und Bürgerinnen und Bürger angewiesen.
Kooperation von Deutscher Telekom und der Gigabit Region Stuttgart
Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. An dem Ausbauprogramm beteiligen sich derzeit 178 Kommunen inklusive der Stadt Stuttgart sowie den fünf benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. Bis 2030 sollen 90 Prozent aller Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben.
Die Rahmenvereinbarung mit der Telekom sieht zudem vor, ein leistungsstarkes 5G-Netz zügig aufzubauen. In deren Mobilfunknetz können gemäß der Bewertungskriterien der Bundesnetzagentur aktuell über 97 Prozent aller Haushalte 5G nutzen und über 99 Prozent der Bevölkerung 4G/LTE. In dem Ballungsraum leben rund 2,8 Millionen Menschen.
Baden-Württemberg treibt den Gigabitausbau weiter voran | Weitere 400.000 Euro Förderung für den Landkreis Esslingen.
Mit der Übergabe von 17 Breitbandförderbescheiden hat Digitalisierungsminister Thomas Strobl den Breitbandausbau in Baden-Württemberg erneut ein gutes Stück vorangebracht. Insgesamt werden Projekte in neun Stadt- und Landkreisen mit 16,6 Millionen Euro gefördert. Darunter auch 400.000 Euro für das Lückenschluss-Programm zur Erschließung des südlichen Bereichs von Echterdingen im Landkreis Esslingen.
Schnelles Internet ist heute so selbstverständlich wie Strom und Wasser – und zugleich die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, moderne Verwaltung und gute Lebensverhältnisse im ganzen Land. Jeder einzelne Förderbescheid ist ein Versprechen: auf Fortschritt, auf Chancen und auf Zukunft – in jedem Winkel Baden-Württembergs“, sagte der Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl bei der Übergabe der Förderbescheide am heutigen Dienstag (25. November 2025) im Innenministerium in Stuttgart.
Mit der heutigen Übergabe wird der Ausbau des schnellen Internets in den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Konstanz, Ortenaukreis, Reutlingen, Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen sowie im Stadtkreis Freiburg gefördert. Insgesamt erhalten mit den geförderten Projekten 2.929 Gebäude einen Glasfaseranschluss, darunter 48 Unternehmen, eine Schule und sieben weitere öffentliche Einrichtungen.
Breitband Ortenau mit größter Förderung – Lückenschlussprogramm stark nachgefragt
Die höchste Förderung in dieser Runde erhält die Breitband Ortenau GmbH & Co. KG für zwei Projekte in Oppenau und Hornberg. Das Unternehmen hatte in einem aufwendigen Verfahren eine Neuclusterung der Adresspunkte vorgenommen, um Synergien und Effizienzpotenziale beim Ausbau zu heben. Der Einsatz hat sich gelohnt: Mehr als 11,5 Millionen Euro fließen in diese beiden Vorhaben.
Seit 2016 hat das Land mehr als 3,2 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Zusammen mit den Bundeszuschüssen ergibt sich ein Gesamtbetrag von fast sieben Milliarden Euro für den Breitbandausbau. Im Vergleich zu den anderen Ländern in der Bundesrepublik hat Baden-Württemberg überproportional von den Fördermitteln des Bundes profitiert. Bis heute hat das Land so mehr als 3.700 Projekte gefördert, durch die rund 580.000 Adresspunkte erschlossen werden. Im Doppelhaushalt 2025/2026 investiert das Land weitere 1,1 Milliarden Euro in den Ausbau des schnellen Internets in Baden-Württemberg.
Bundesförderung 2025: Baden-Württemberg bleibt in der Spitzengruppe
Der Förderaufruf 2025 des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Euro ist abgeschlossen.
Aus Baden-Württemberg liegen 34 Anträge mit einem rechnerischen Landesanteil von rund 300 Millionen Euro vor. Über die weiteren Bewilligungen wird in den kommenden Wochen entschieden. „Wir sind vorbereitet – sobald die nächsten Förderzusagen aus Berlin kommen, können wir auch landesseitig weiter durchstarten“, betonte Minister Thomas Strobl.
Das Foto zeigt Benjamin Dihm von der Stadt Leinfelden-Echterdingen (Landkreis Esslingen) mit Digitalminister Thomas Strobl
Spatenstich für geförderten Glasfaserausbau in Wendlingen am Neckar
- Glasfaseranschlüsse für 77 Gewerbe im Industriegebiet
- Glasfaser im Eigenausbau bereits für die Kernstadt
Die Telekom schließt jetzt auch das Industriegebiet von Wendlingen am Neckar an ihr Glasfasernetz an. Das neue Glasfasernetz ermöglicht deutlich höhere Geschwindigkeiten bis 1.000 Megabit pro Sekunde. Unternehmen und Betriebe können damit auf die ständig wachsenden Anforderungen flexibel reagieren.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Gigabit Region Stuttgart hatte sich die Telekom zusätzlich zum Eigenausbau erfolgreich an Ausschreibungen für den geförderten Ausbau beteiligt. „Vom geförderten Ausbau profitieren Gebiete, die wir im Eigenausbau nicht wirtschaftlich erschließen können. Mit der Kombination aus beidem vermeiden wir Flickenteppiche für die Bürgerinnen und Bürger“, erklärt Frank Faas, verantwortlich für den Glasfaserausbau im Landkreis Esslingen, anlässlich des Spatenstichs. „Die Kernstadt von Wendlingen am Neckar mit Unterboihingen haben wir im Eigenausbau bereits nahezu vollständig erschlossen. Hier können rund 6.800 Haushalte einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen.“
Um die Anschlüsse im Rahmen dieser Fördermaßnahme herzustellen, bringt das Unternehmen rund acht Kilometer Glasfaserkabel in die Erde und errichtet zwei neue Verteiler.
Die Maßnahme wird vom Bund mit einer Förderquote von 50 Prozent und vom Land mit einer Förderquote von 40 Prozent unterstützt.
Bürgermeister Steffen Weigel hebt hervor: „Das Projekt zur Erschließung der Gewerbegebiete mittels Glasfaser wird mit 187.609,00 Euro aus Mitteln des Bundes, mit 150.087,00 Euro aus Mitteln des Landes und mit 37.522,00 Euro aus Mitteln des Haushalts der Stadt Wendlingen am Neckar gefördert. Außerdem geht die Stadt Wendlingen am Neckar über die gesamte Fördersumme von 375.218,00 Euro zunächst in Vorleistung. Dies ist ein gemeinsames und klares Bekenntnis für eine zukunftsfähige Infrastruktur in unserer lebenswerten Stadt!“
77 Gewerbe an 27 Adressen können künftig mit Bandbreiten bis 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) im Internet surfen. Bislang mussten sie mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde auskommen. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Video-Konferenzen, Gaming und Streamen gleichzeitig möglich sind. Nutzerinnen und Nutzer können flexibel auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen reagieren. Glasfaser ist robust gegenüber äußeren Einflüssen wie Wasser oder Strom. Sie spart außerdem Energie und schont das Klima – deutlich mehr als das bestehende Kupfernetz. Dabei steht das Netz der Telekom auch für andere Inhalteanbieter offen, die mit der Telekom eine Nutzungsvereinbarung geschlossen haben.
„Mit dem geförderten Glasfaserausbau in Wendlingen am Neckar schaffen wir eine wichtige Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Landkreis Esslingen“, sagt Lukas Theivagt, Projektleiter Technik und Infrastruktur beim Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen. „Gewerbegebiete sind auf stabile und leistungsfähige Netze angewiesen, um den steigenden Anforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wendlingen am Neckar, der Telekom und allen Projektpartnern zeigt, wie durch Förderung und Kooperation der Vollausbau Schritt für Schritt Realität wird.“
Matthias Gauger, Leiter Technik der Gigabit Region Stuttgart GmbH (GRS) erklärt: „Ohne Förderung geht es auch in Gewerbegebieten nicht, denn es wird immer Gebiete geben, die nicht wirtschaftlich ausbaubar sind. Deshalb sind Förderprojekte eine unverzichtbare Ergänzung zum eigenwirtschaftlichen Ausbau. Der Kooperationsvertrag der Region mit der Telekom ermöglicht auf optimale Weise die Verknüpfung der beiden Ausbauarten. Davon profitiert jetzt auch die Stadt Wendlingen am Neckar.“
Ulrike Hofmann, Referentin im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg ergänzt: „Glasfaser ist die Technologie, die den steigenden Anforderungen der digitalen Welt heute und in Zukunft gerecht wird. Eine leistungsfähige und zuverlässige Internetverbindung hat sich längst zu einem entscheidenden Standortfaktor für private Haushalte sowie Unternehmen entwickelt. Daher freue ich mich, dass heute der Startschuss für den geförderten Glasfaserausbau in Wendlingen am Neckar fällt.“
Kooperation von Deutscher Telekom und der Gigabit Region Stuttgart
Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. An dem Ausbauprogramm beteiligen sich derzeit 178 Kommunen inklusive der Stadt Stuttgart sowie den fünf benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. Bis zum Ende des Jahres 2025 sollen nicht nur 50 Prozent der Haushalte und alle Unternehmen, sondern auch die Schulen in der Region schnell ins Internet kommen. Bis 2030 sollen 90 Prozent aller Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben.
Die Rahmenvereinbarung mit der Telekom sieht zudem vor, ein leistungsstarkes 5G-Netz zügig aufzubauen. In deren Mobilfunknetz können bereits gemäß der Definition der Bundesnetzagentur (BNetzA) über 95 Prozent aller Haushalte 5G nutzen und über 99 Prozent der Bevölkerung 4G/LTE. In dem Ballungsraum leben rund 2,8 Millionen Menschen.
Spatenstich zum Glasfaserausbau: Schnelles Internet künftig auch in Köngener Randlagen
Highspeed-Internet nicht nur im Ortskern, sondern auch in Aussiedlerhöfen und Randlagen – dieses Ziel hat sich Gemeinde Köngen gesetzt und deshalb schon im November 2024 weitere Schritte für den Ausbau der örtlichen Breitbandinfrastruktur eingeleitet.
In enger Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen hatte die Kommune damals der NetCom BW GmbH den Auftrag zur Glasfasererschließung bisher unterversorgter Adressen im Gemeindegebiet erteilt. Insgesamt 36 sogenannte „weiße Flecken“ – Gebäude, in denen bisher mit weniger als 30 Mbit/s im Netz gesurft werden kann – sollten so von der Breitbandlandkarte getilgt werden.
Rund ein Jahr lang liefen seither die Vorbereitungen für den weiteren Projektverlauf. Mit der Netze BW Sparte Dienstleistungen konnte die NetCom BW dabei einen erfahrenen Partner für die bauliche Umsetzung des Vorhabens gewinnen. Gemeinsam erarbeiteten beide Unternehmen außerdem ein Konzept für den Ablauf der anstehenden Arbeiten.
Dem erfolgreichen Abschluss dieser Planungen folgte nun der symbolische Spatenstich und damit der offizielle Baubeginn. Gefeiert wurde dieser wichtige Meilenstein von Vertretern aller Ausbaupartner am 12.11.2025 auf dem Festplatz in Köngen. Bürgermeister Roland Scholz begrüßte dazu unter anderem Markus Grupp, Lukas Theivagt, Ivana Zumbiel (alle Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen), Katharina Manthey (Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen), Susanne Menzel (Projektträger Breitbandförderung des Bundes), Simon Steer (Gigabit Region Stuttgart), Lena Schürle (Netze BW) sowie Bilge Stojanovic und Martin Boos (NetCom BW).
Die Freude über den Start der Baumaßnahmen war den Anwesenden deutlich anzumerken. „Mit heutigen Tag gehen wir einen weiteren Schritt, um eine der letzten Versorgungslücken in unsere Gemeinde zu schließen. Damit machen wir Köngen zukunftssicher – auch für die Menschen, die abseits des Ortskerns leben und arbeiten“, stellte Bürgermeister Roland Scholz in seinem Grußwort heraus. „Gleichzeitig zeigt dieses Projekt bisher, wie gute Zusammenarbeit funktionieren kann, wenn alle Partner ein gemeinsames Ziel verfolgen.“
Auch seitens des Bundes, der 50 % der Kosten des Vorhabens trägt, wurde der Projektstart ausdrücklich begrüßt. So betonte Susanne Menzel vom Projektträger Breitbandförderung: „Der Glasfaserausbau in Köngen ist ein gutes Beispiel dafür, wie Fördermittel gezielt eingesetzt werden, um strukturelle Lücken zu schließen und gleiche Chancen beim Zugang zu moderner Infrastruktur zu schaffen.“
Katharina Manthey vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg hob wiederum hervor, wie wichtig die enge Verzahnung von Bund, Land und Kommunen für den Erfolg des Ausbaus ist: „Nur wenn alle Ebenen Hand in Hand arbeiten, können wir die digitale Teilhabe überall im Land sicherstellen. Köngen zeigt, dass dieses Miteinander funktioniert und dass auch kleinere Gemeinden mit Engagement und guter Planung viel bewegen können.“
Ebenfalls positiv bewertet wurde das Projekt auf regionaler Ebene. So machte Markus Grupp vom Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen deutlich: „Unser Ziel ist es, im gesamten Landkreis stabile und zukunftsfähige Breitbandstrukturen zu schaffen. Der heutige Spatenstich in Köngen ist ein weiterer wichtiger Schritt auf diesem Weg. Gleichzeitig ist er ein Beleg für die starke regionale Zusammenarbeit, auf die wir setzen.“
Auch aus Sicht der Gigabit Region Stuttgart stellt das Vorhaben in Köngen einen wichtigen Baustein für die digitale Zukunft der Region dar. So erklärte Simon Steer, Förderexperte der GRS: „Der überwiegende Teil der Region Stuttgart ist für Telekommunikationsunternehmen so attraktiv, dass sie eigenwirtschaftlich ausbauen können. Gleichzeitig gibt es in fast allen Städten und Gemeinden Gebiete, die aufgrund ihrer Siedlungsstruktur Förderung benötigen. Ohne Förderung bekommen wir keine Flächendeckung. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir gemeinsam einen erfolgreichen Förderantrag für Köngen auf den Weg gebracht haben.“
Bevor Bürger*innen in Köngen allerdings tatsächlich gigabitschnell im Internet surfen können, sind zunächst einmal umfassende Tiefbaumaßnahmen notwendig. Auf einer Gesamtstrecke von rund 14 Kilometern werden dabei etwa 21 Kilometer Leerrohre sowie 38 Kilometer Glasfaserleitungen unter die Erde gebracht. Umgesetzt werden diese Arbeiten von der Netze BW Sparte Dienstleistungen, die sich daneben auch um die Dokumentation des Netzes kümmern wird.
Parallel dazu wird die NetCom BW die zur Datenübertragung notwendigen aktive Technik aufbauen und das neugebaute Netz im Anschluss daran in Betrieb nehmen. Voraussichtlich ab Ende 2026 besteht dann für Privathaushalte die Möglichkeit, mit bis zu 1.000 Mbit/s im Internet zu surfen. Gewerbekunden können sich gar auf Datenübertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s freuen.
Alle Informationen zum Vorhaben, Produkten und Angeboten der NetCom BW finden Interessent*innen schon heute auf der Webseite der NetCom BW unter https://www.netcom-bw.de. Dort besteht auch die Möglichkeit, Fragen an Mitarbeitende des Unternehmens zu richten.
NetCom BW GmbH
Die NetCom BW GmbH mit Sitz in Ellwangen wurde 2014 gegründet und ist eine Konzerngesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Mit ihren innovativen Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern Datenkommunikation, Standortvernetzung, Telefonie und Services ist die NetCom BW eine anerkannte Größe im heimischen Telekommunikations- und IT-Markt. Zu den Kunden der NetCom BW zählen Privathaushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe sowie kommunale Einrichtungen. Mit dem unternehmenseigenen Daten- und Sprachnetz von rund 28.000 Kilometern verfügt die NetCom BW über eines der größten und modernsten Glasfasernetze in Baden-Württemberg.
















