Zweckverband Breitbandversorgung zieht bei der Verbandsversammlung eine positive Zwischenbilanz
Der Breitbandausbau im Landkreis Esslingen kommt gut voran, so das Fazit aus der diesjährigen Verbandsversammlung des Zweckverbands Breitbandversorgung Landkreis Esslingen. Dieses Jahr sind neben der Telekom weitere Unternehmen in den Glasfaserausbau eingestiegen.
Der Ausbau des gigabitfähigen Internets basiert derzeit auf zwei Fundamenten, dem eigenwirtschaftlichen Ausbau und dem geförderten Ausbau.
Ein zentraler Baustein für den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau ist die im Mai 2019 abgeschlossene Kooperation mit der Deutschen Telekom, deren Projektleitung die aktuellen Ausbauerfolge sowie die Planungen für das Jahr 2023 in der Sitzung vorstellte (siehe Zumeldung Telekom). Danach bietet die Telekom jetzt Glasfaser für mehr als 44.000 Haushalte im Landkreis Esslingen an. Dieses Jahr war die Telekom in zehn Kommunen im Kreis aktiv, nächstes Jahr ist die Fortsetzung in mindestens 15 Kommunen geplant. „Die Telekom ist unser Ankerpartner im Glasfaserausbau. Wir begrüßen es sehr, dass neben den bereits stattfindenden Baumaßnahmen im kommenden Jahr nochmals weitere Kommunen in den Ausbau kommen“, sagt der Verbandsvorsitzende Landrat Heinz Eininger.
Zusätzlich zu den Aktivitäten der Deutschen Telekom kommen seit Anfang dieses Jahres eine Vielzahl an Ausbauplanungen weiterer Telekommunikations-unternehmen hinzu, die sich in den vergangenen Monaten weiter konkretisiert haben, die Vorvermarktung erfolgreich abgeschlossen haben und die teilweise kurz vor der Bauphase stehen.
Im Neuffener Tal mit den Kommunen Neuffen, Kohlberg, Erkenbrechtsweiler, Frickenhausen, Beuren und Großbettlingen sowie Grafenberg im Landkreis Reutlingen plant das Unternehmen Liberty Networks, ohne Vorvermarktungsquote mehr als 15.000 Haushalte mit Glasfaser zu versorgen.
Die GVG Glasfaser aus Kiel hat mit den benachbarten Gemeinden Altbach und Deizisau einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Demnach will das Unternehmen ausbauen, wenn 40 Prozent der Haushalte als Kunden gewonnen werden können. Auch die Gemeinden Aichtal, Neckartailfingen und Schlaitdorf werden ein Ausbaucluster mit der GVG bilden.
Die Vorvermarktung der Deutschen Glasfaser ist in den Gemeinden Owen, Dettingen, Ohmden und Hochdorf erfolgreich abgeschlossen worden, in Notzingen und Oberboihingen wurde die Vermarktung vor wenigen Wochen gestartet und läuft bis Februar 2023. Die EnBW Tochter Netcom plant einen Ausbau in Unterensingen und in einzelnen Stadtteilen Kirchheims.
„Die Begleitung dieser Unternehmen und deren jeweiligen Planungen in den Kommunen war in diesem Jahr eine der wesentlichen Aufgaben des Zweckverbandes“, sagt der Geschäftsführer des Zweckverbandes Markus Grupp.
Auch beim geförderten Ausbau schreiten die Ausbauplanungen voran. Die erste große Bündel-ausschreibung, die unterversorgten Schulen, Gewerbegebiete und weiße Flecken (Versorgung unter 30 Mbit/s) umfasst, wurde im Herbst dieses Jahres bezuschlagt. Gewinner der Ausschreibung ist die Deutsche Telekom. Allein diese Ausschreibung umfasst ein Gesamtfördervolumen von rund 18 Millionen Euro. Eine weitere Ausschreibung für die restlichen weißen Flecken soll zeitnah zum Jahreswechsel folgen. Die Vorbereitungen hierzu laufen auf Hochtouren.
„Wehrmutstropf bei der Förderung ist die Komplexität beim Ausschreibungsprozess, beim Förderverfahren und bei der Zeitschiene der generellen Umsetzung. Der Druck bei Schulen, Gewerbegebieten und weißen Flecken ist enorm – gerade bei den Schulen hat sich der Druck durch Corona nochmals weiter erhöht. Durch den abrupten, vorzeitigen Stopp der sogenannten Grauen-Flecken-Förderung durch den Bund wurde noch mehr Unsicherheit in das System gestreut“, sagt der Verbandsvorsitzende. „Unter dem Strich ist daher auch bei der nun folgenden Grauen-Flecken-Förderung mit noch mehr Verzögerung zu rechnen.“
Eine Evaluierung im Auftrag der Gigabit Region Stuttgart hat ergeben, dass die Ausbauziele vor allem aufgrund der Ausbauaktivitäten unseres Kooperationspartners der Deutschen
Der Breitbandausbau im Landkreis Esslingen kommt gut voran, so das Fazit aus der diesjährigen Verbandsversammlung des Zweckverbands Breitbandversorgung Landkreis Esslingen. Dieses Jahr sind neben der Telekom weitere Unternehmen in den Glasfaserausbau eingestiegen.
Der Ausbau des gigabitfähigen Internets basiert derzeit auf zwei Fundamenten, dem eigenwirtschaftlichen Ausbau und dem geförderten Ausbau.
Ein zentraler Baustein für den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau ist die im Mai 2019 abgeschlossene Kooperation mit der Deutschen Telekom, deren Projektleitung die aktuellen Ausbauerfolge sowie die Planungen für das Jahr 2023 in der Sitzung vorstellte (siehe Zumeldung Telekom). Danach bietet die Telekom jetzt Glasfaser für mehr als 44.000 Haushalte im Landkreis Esslingen an. Dieses Jahr war die Telekom in zehn Kommunen im Kreis aktiv, nächstes Jahr ist die Fortsetzung in mindestens 15 Kommunen geplant. „Die Telekom ist unser Ankerpartner im Glasfaserausbau. Wir begrüßen es sehr, dass neben den bereits stattfindenden Baumaßnahmen im kommenden Jahr nochmals weitere Kommunen in den Ausbau kommen“, sagt der Verbandsvorsitzende Landrat Heinz Eininger.
Zusätzlich zu den Aktivitäten der Deutschen Telekom kommen seit Anfang dieses Jahres eine Vielzahl an Ausbauplanungen weiterer Telekommunikations-unternehmen hinzu, die sich in den vergangenen Monaten weiter konkretisiert haben, die Vorvermarktung erfolgreich abgeschlossen haben und die teilweise kurz vor der Bauphase stehen.
Im Neuffener Tal mit den Kommunen Neuffen, Kohlberg, Erkenbrechtsweiler, Frickenhausen, Beuren und Großbettlingen sowie Grafenberg im Landkreis Reutlingen plant das Unternehmen Liberty Networks, ohne Vorvermarktungsquote mehr als 15.000 Haushalte mit Glasfaser zu versorgen.
Die GVG Glasfaser aus Kiel hat mit den benachbarten Gemeinden Altbach und Deizisau einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Demnach will das Unternehmen ausbauen, wenn 40 Prozent der Haushalte als Kunden gewonnen werden können. Auch die Gemeinden Aichtal, Neckartailfingen und Schlaitdorf werden ein Ausbaucluster mit der GVG bilden.
Die Vorvermarktung der Deutschen Glasfaser ist in den Gemeinden Owen, Dettingen, Ohmden und Hochdorf erfolgreich abgeschlossen worden, in Notzingen und Oberboihingen wurde die Vermarktung vor wenigen Wochen gestartet und läuft bis Februar 2023. Die EnBW Tochter Netcom plant einen Ausbau in Unterensingen und in einzelnen Stadtteilen Kirchheims.
„Die Begleitung dieser Unternehmen und deren jeweiligen Planungen in den Kommunen war in diesem Jahr eine der wesentlichen Aufgaben des Zweckverbandes“, sagt der Geschäftsführer des Zweckverbandes Markus Grupp.
Auch beim geförderten Ausbau schreiten die Ausbauplanungen voran. Die erste große Bündel-ausschreibung, die unterversorgten Schulen, Gewerbegebiete und weiße Flecken (Versorgung unter 30 Mbit/s) umfasst, wurde im Herbst dieses Jahres bezuschlagt. Gewinner der Ausschreibung ist die Deutsche Telekom. Allein diese Ausschreibung umfasst ein Gesamtfördervolumen von rund 18 Millionen Euro. Eine weitere Ausschreibung für die restlichen weißen Flecken soll zeitnah zum Jahreswechsel folgen. Die Vorbereitungen hierzu laufen auf Hochtouren.
„Wehrmutstropf bei der Förderung ist die Komplexität beim Ausschreibungsprozess, beim Förderverfahren und bei der Zeitschiene der generellen Umsetzung. Der Druck bei Schulen, Gewerbegebieten und weißen Flecken ist enorm – gerade bei den Schulen hat sich der Druck durch Corona nochmals weiter erhöht. Durch den abrupten, vorzeitigen Stopp der sogenannten Grauen-Flecken-Förderung durch den Bund wurde noch mehr Unsicherheit in das System gestreut“, sagt der Verbandsvorsitzende. „Unter dem Strich ist daher auch bei der nun folgenden Grauen-Flecken-Förderung mit noch mehr Verzögerung zu rechnen.“
Eine Evaluierung im Auftrag der Gigabit Region Stuttgart hat ergeben, dass die Ausbauziele vor allem aufgrund der Ausbauaktivitäten unseres Kooperationspartners der Deutschen Telekom gut im Zeitplan liegen. „Keine andere bedeutende Wirtschaftsregion in Deutschland zeigt beim Glasfaserausbau ein vergleichbares Tempo“, heißt es in der Evaluierung. Dabei steht das Engagement der neuen Anbieter noch ganz am Anfang und wird sich erst in den nächsten Jahren den offiziellen Ausbauzahlen niederschlagen.
Telekom gut im Zeitplan liegen. „Keine andere bedeutende Wirtschaftsregion in Deutschland zeigt beim Glasfaserausbau ein vergleichbares Tempo“, heißt es in der Evaluierung. Dabei steht das Engagement der neuen Anbieter noch ganz am Anfang und wird sich erst in den nächsten Jahren den offiziellen Ausbauzahlen niederschlagen.

